Presse

 

 

 

MDR über die Schlössernacht  2014 

http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/sendung418748_zc-7931f8bf_zs-2d7967f4.html

 

Blitz! Dresden, Mai 2014 

 

 

MDR - Vor Ort um 4

WGT 2013

 

http://www.mdr.de/mediathek/suche/mediatheksuche102.html?q=wgt  

 

Leipziger Volkzeitung, 4./5.06.2011, Seite J1

 

Am Pfingstwochenende kommen wieder Zehntausendezum Wave-Gotik-Treffen nach Leipzig, unter ihnenauch die Gruppe um Tanzlehrerin Una aus Dresden. Die29-Jährige unterrichtet Angehörige der Subkultur imgotischen Bauchtanz. Die Zeit drängt, denn für das Festivalist ein Auftritt geplant, für den derzeit eifrig geprobt wird.

 

Tanz der Vampire

 

Die Abendsonne wirft ihre letzten Strahlen dieses Tages aufdie kleine Probebühne. Durch die beiden Flügelfenster eingefangen, reflektiert das Licht im gegenüber liegendenWandspiegel. Die dunklen Klänge einer Bassgitarre vom Band lassen den Raum vibrieren. Die Teilnehmer des Dresdner Kurses „Gotischer Bauchtanz“ sind konzentriert. Sie überlegen, wie sie den Auftritt am Pfingstsonnabend in Leipzig noch eindrucksvoller gestalten können.

Von INSA VAN DEN BERG

„Könntest du nicht...?“, „daswürde mir gut gefallen“, „wir müssten noch ...“. Die verschiedenen Ideen wirbeln durch das Figurentheater der Jugendkunstschule Dresden. Tanzlehrerin Una sitzt mit übereinandergeschlagenen Beinen auf dem Boden des Proberaumes, lehnt sich zurück. Die 29-Jährige hört aufmerksam zu. „Ich habe eine sehr experimentierfreudige Gruppe, in der jeder seine Vorschläge einbringt“, sagt sie. Genau so wünscht sie es sich auch. Denn diese gegenseitige Ergänzung entspricht der Philosophie ihres Unterrichts. Jeder Teilnehmer soll seinen Gefühlen Gestalt geben lernen und dabei nicht den Stil der Lehrerin kopieren. „Dazu lernen Kursteilnehmer bei mir die Techniken des orientalischen Bauchtanzes“, sagt die gebürtige Brasilianerin, „und mit deren Hilfe können sie sich dann zu unserer Musik ausprobieren.“ Una gehört ebenfalls zur Gothic-Szene, äußerlich unschwer an ihrem schwarzen Kleid und den dunkel geschminkten Augen zu erkennen. Mit ihren silberberingten Händen öffnet sie ihre langen braunen Locken zum Training. Schüttelt kurz die Haare, alles auf Anfang. Romy, Diana, Caro und Thoralf schauen sie aufmerksaman. Es geht los. Beim Warmmachen werden die Glieder gedehnt, die Hüfte hin und hergewiegt. Dann wird an der Armhaltung gefeilt. „Stell dir vor, du hättest eine Schlange auf den Schultern und würdest sie hinabgleiten lassen“, sagt Una und breitet elegant die Arme aus. Wie eine Welle durchfließt die Bewegung ihren Körper. „Man muss üben, damit es geschmeidig wird“,tröstet sie frustrierte Anfänger,die sich über kantige Bewegungen ärgern. Wobei der gotische Tanz durchaus auch harte, fast kämpferische Elemente aufweist: Die weichen Schlenker der Extremitäten werden beispielsweise gelegentlich vertauscht mit einem ruckartigenVor und Zurück des Oberkörpers– Bauch rein, Schultern vor, Bauch raus, Schultern nach hinten. Dadurch entsteht eine besondereDynamik, passend zu den schnellen Rhythmen.Bei den Schimmis, dem Bauchtanz-typischen Zittern des Bauchesund der Hüfte, ist hingegen totale Entspannung angesagt.„Nur, wenn du ganz locker lässt,kannst du den Körper über einen Impuls aus den Oberschenkeln so vibrieren lassen.“ Für die Schleife oder die Maya, Bewegungen des Beckens in der Form einer liegenden Acht, ist hingegen vor allem Entspannung des Geistes angesagt.„Siehst du: Immer, wenn du nicht darüber nachdenkst, funktioniert es doch. “Mit dem Hochschaufeln der Hüftknochen, was die Schleife erfordert, tut sich auch Diana schwer. Die 39-Jährige hat sieben Jahre lang Flamenco getanzt und sich nun in diesem März dazu entschlossen, es mit dem gotischen Tanz zu probieren. Sie zuckt mit den Achseln. „Ich bin einfach noch nicht lange genug dabei, als dass das klappen könnte“, sagt sie fast entschuldigend. Dass erst Übung den Meister macht, weiß Una aus eigener Erfahrung.Mit zwölf Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft für den orientalischen Tanz. Weil erin ihrer Heimat Brasilien eine leicht anrüchige Note hatte,  ließ sie sich noch zwei Jahre von ihrer Familie davon abhalten. Seitdem hat sie diverse Fortbildungen besucht, integrierte im Laufe der Zeit andere Tanzrichtungen in ihre Ausdrucksform. Bis sie 2007 mit einem Stipendium nach Deutschland kam, ist die Juristin in Restaurants, bei Messen oder auf kulturellen Festen aufgetreten. Nun tanzt sie auch bei Konzerten einer Gothic-Band aus Bautzen, deren dunkle Klänge sie mit mystischen Bewegungen begleitet.Ein wenig mystisch soll auch die Performance anmuten, mit der am Pfingstsonnabend anlässlich des Wave-Gotik-Treffens (WGT) das IV. Gotisch-orientalischeTanzevent Gothla eröffnet werden soll. Die Veranstaltung findet unabhängig vom WGT statt, ist also auch für Nicht-Festival-Gänger und alle „bunten Bauchtanz-Begeisterten“ offen, wie es auf der Homepage heißt. Dabei wird – anders als anfangs geplant – nur ein Teil des Tanzensembles aus Dresden, das sich nach einer Schlafstörung „MyokloniaNocturna“ nennt, auf der Bühne erscheinen. „Es sind noch nicht alle bühnenreif. Dafür habe ich Verständnis“, erklärt Una. „Der erste Auftritt ist für jeden ein sensibler.“ Den Schritt solle man also erst gehen, wenn man sich auch wirklich dazu bereit fühle.Deshalb wagen sich nun nur sehr erfahrene Tänzer in das Rampenlicht, wie zum Beispiel Caro. Die 36-Jährige nimmt bereits seit rund zwölf Jahren regelmäßigan Kursen zu gotischem Tanz teil. Sobald Musik ertönt,scheinen der schmalen Gestalt Flügel zu wachsen. Mit einer vielseitigen Mimik ist die Frau mit dem roten Kurzhaarschnitt mal Püppchen, mal Vampir. „Ich mochte expressives Tanzen schon immer“, erzählt sie. In einem Extra-Teil der Unterrichtsstunde ist für eben dieses freie Ausprobieren Platz. „Dabei verteilen wir uns im Raum, mit Blickrichtung zur Wand. Nur einer hat den Spiegel vor sich“, erläutert die Lehrerin das Prozedere. „Ein Lied lang kann jeder der Musik nach seinem Empfinden Ausdruck geben. Da gibt es nichts Peinliches, niemand schaut zu, man kann sich einfach versuchen.

 

"Tanzlehrerin Una: Ich habe eine sehr experimentierfreudige Gruppe, in der jeder seine Vorschläge einbringt."

 

 STICHWORT: Tanzevent Gothla

Das IV. gotisch-orientalische Tanzevent Gothla beginnt am Pfingstsonnabend um 12.30 Uhr mit einer Show in der Leipziger Pfeffermühle, Katharinenstraße 17. Dabei wird auch die Dresdner TanzlehrerinUna zu sehen sein. Am Tag darauf werden drei Workshopsin der Villa, Lessingstraße 7 in Leipzig, angeboten. Dabei lernen Teilnehmer den tänzerischen Umgang mit einem Säbel, eine Kurzchoreografie des Gotic Bellydance und den Tanz mit einem Fächerschleier kennen. Die Teilnahme ist nach Anmeldung unabhängig von dem Besuch des Wave-Gotik-Treffens möglich.Una bietet in Dresden Unterricht sowohl im orientalischen als auch im gotischen Tanz an.􀀟Weitere Informationen und Anmeldungzu den Workshops des Tanzevents unter www.gothla.de. Karten für die Show im Vorverkauf unterwww.gothic-industrial-party.de. Internet-Auftritt von Una unter www.una-dance.de

 

QWIEN, 15.06.2011

http://www.qwien.at/?p=733

 

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Cor Serpentis – Ausstellungseröffnung

Verfaßt von

Andreas Brunner

am 15. Juni 2011 – 12:01

                                            

Die in Wien und Brasilien lebende Künstlerin Marlene Rodrigues stellt im Atelier Waschhaus neue Werke auf Papier und Keramik Objekte aus. Das Material, ob neu oder recycled – Marlene Rodrigues verwendet dafür lieber den Begriff “upcycling” -, ist in den Arbeiten der Künstlerin immer von besonderer Bedeutung. Diesmal bespielt Marlene neben dem Atelier auch den pittoresken fast 200 Jahre alten Keller des Waschhauses. Eröffnet wird die Ausstellung Cor Serpentis mit einer Performanceder in Dresden arbeitenden, brasilianischen Tänzerin UNA.

Eintritt Frei

Freitag, 17. Juni 2011 ab 19.30 Uhr

Atelier und Keller Waschhaus

Schleifmühlgasse 18, 1040 Wien

Aus Sicherheitsgründen wird die Eingangstür während der Tanzperformance zugesperrt bleiben.

Wir bitten dich/euch pünktlich um 19:30 Uhr zu kommen!

 

 

 

 

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